Kunstschule Memoiren

Die kunstschule heißt kunstschule, weil sie mal eine war. Mit dem Konzept Kindern und Erwachsenen in den Zeiten der knappen Bildungsmittel die Lust am kreativen Arbeiten zu vermitteln ist die kunstschule 2003 in den heutigen Räumlichkeiten an den Start gegangen.

Das Café im vorderen Bereich des Ladens war schon von Anfang an mit Designprodukten bestückt, die man käuflich erwerben konnte. Die Symbiose, dass Künstler ihr Wissen in Kursen vermitteln und Produkte für den Laden herstellen, hat leider nicht so funktioniert. Stattdessen fanden uns immer mehr andere Berliner Kunstschaffende und Designer, die ihre Produkte hier verkaufen wollten.

Der Laden wuchs und die Ideen für eigene Produkte sprossen.
Vor allen Dingen förderte der Kursbetrieb mit den außergewöhnlichen Kindern unsere eigene Kreativität. Der freie Geist der Kinder und die Lust am Schaffen war extrem inspirierend.

Da aber einfach kein Mieter über oder neben uns ausziehen wollte, mussten wir den Kursraum opfern um unseren und den Ideen anderer Designer mehr Raum zu geben. So wurde der Kursraum ein Showroom, erst für Ausstellungen einzelner Designer und später der Mittelpunkt unseres Crosselling-Konzepts. Im Laufe der Evolution der kunstschule kristallisierte sich heraus, dass unser Händchen für Einrichtung und Dekoration auch andere inspiriert und wir somit nach wie vor der Grundidee treu sind.